Kennen Sie den Unterschied?

Google hat angekündigt, dass sein Browser Chrome ab Version 56 in der Adressleiste den Hinweis „Nicht sicher“ anzeigt, wenn eine Website nicht per HTTPS gesichert ist. Gleichzeitig zeigen auch Microsoft Edge (der Nachfolger des Internet Explorer) und Firefox Informationen und Warnungen zur Sicherheit der Verbindung an. Eine gesicherte Website ist daher zur Notwendigkeit geworden – vor allem, wenn Sie mit sensiblen Informationen wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder personenbezogenen Daten umgehen! Außerdem hat Google angedeutet, sichere Websites beim Ranking der Suchergebnisse leicht zu bevorzugen, weil das Unternehmen alle Websitebetreiber dazu bewegen möchte, von HTTP auf HTTPS umzusteigen. Das Ziel ist, alle Informationen im Internet zu schützen.
Wegen des Hinweises „Nicht sicher“ in der Adressleiste des Browsers erkennen die meisten Kunden schnell, dass die Website im schlimmsten Fall unsicher und bestenfalls angreifbar ist. Sehr wahrscheinlich verlassen sie sie so schnell wie möglich. Der Wettbewerb im Internet ist enorm: Ein einzelner Onlineshop kann Hunderte oder mehr Konkurrenten haben, die dieselben Produkte verkaufen, und das Risiko ist sehr hoch, dass sich ein Kunde für einen anderen Shop entscheidet, wenn er sich auch nur ein wenig um den Schutz seiner Daten sorgt.
Kunden wissen immer besser über die Sicherheit der persönlichen Daten Bescheid, die sie online teilen, und ein stetig wachsender Teil von ihnen achtet auf eine mit einem SSL-Zertifikat gesicherte Website, bevor er Geld ausgibt und sensible Daten preisgibt. Google ist – darüber muss man nicht diskutieren – die größte und meistgenutzte Suchmaschine, die Informationen über alles bietet. Wenn eine Website oder ein Unternehmen kein Vertrauen weckt, kehren Besucher zur Ergebnisseite zurück und suchen nach einer vertrauenswürdigeren Alternative.
SSL-Zertifikate (Secure Sockets Layer) sind kleine Dateien, die die Kommunikation verschlüsseln, sodass Angreifer sie nicht abfangen können. Diese Technologie gibt Kunden die Gewissheit, dass sie geschützt sind, wenn sie persönliche Daten über das Internet austauschen. Üblicherweise werden diese Zertifikate eingesetzt, um Kreditkartentransaktionen, Anmeldungen und andere Datenübertragungen abzusichern.

HTTP-Verbindungen bestehen aus einfachem Text und können von jedem Hacker gelesen werden, der die Verbindung zwischen seinem Browser und Ihrer Website „knacken“ kann. Das ist besonders gefährlich bei einem Bestell- oder Anmeldeformular, in das der Kunde sensible Daten eingibt. Bei einer Verbindung über HTTPS ist die gesamte Kommunikation gesichert. Selbst wenn es also jemandem gelänge, auf die Verbindung zuzugreifen, könnte er die zwischen dem Browser des Kunden und der Website übertragenen Informationen weder sehen noch auswerten. Die Adresse einer solchen Website beginnt mit https://, die einer ungesicherten Website dagegen mit http://.
Immer mehr Websites stellen auf HTTPS um, um ihre Kunden vor allen Gefahren zu schützen – vor allem, da Google demnächst ein rotes Warnsymbol einführt, das darauf hinweist, dass eine Website ohne SSL-Zertifikat nicht sicher ist. Wir können Ihnen versichern, dass Kunden das sehr bald bemerken werden und die Umsätze jeder unsicheren Website darunter leiden. Der einfachste Weg, das zu vermeiden, ist der Kauf eines SSL-Zertifikats, das alle Sicherheitsbedenken ausräumt.
Sie haben allen Grund, Ihre Website abzusichern. Wenn Sie hier nicht schnell handeln, können Sie viel verlieren. Ihre Kunden müssen sicher sein können, dass sie vor jedem Angriff und jedem Eindringen geschützt sind. Sobald HTTPS aktiviert ist, haben nur noch der Kunde und der Zielserver Zugriff auf die Informationen.

