Neue Anforderungen an die Google-PageSpeed-Optimierung

Google-PageSpeed-Optimierung
  • 31. Januar 2020

Wir beginnen das Jahr mit einem Thema, das schon in der Vergangenheit wichtig war und sich in Zukunft als entscheidend erweisen wird. Es geht um die Optimierung der Geschwindigkeit einer Website. Die Performance Ihrer Website und ihre Ladezeit haben enorme Auswirkungen auf den Umsatz.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass sich die Optimierung von Websites seit November 2018 verändert hat. Bisher war die Geschwindigkeitsoptimierung meist ein allgemeiner Prozess: Die meisten Websites hatten ähnliche Probleme, die sie daran hinderten, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, zum Beispiel die Bildgenerierung, einen langsamen Server und so weiter. Mit den neuen Geschwindigkeitsanforderungen von Google kann Ihre Website ihren Platz in den Suchergebnissen verlieren. Bisher lagen die Anforderungen an die Optimierung sozusagen auf Grundschulniveau, jetzt wurden sie auf das Niveau der Oberstufe angehoben.

PageSpeed Insights

Wie Sie wahrscheinlich wissen, stellt Google Ihnen eine Vielzahl von Tools zur Verfügung, mit denen Sie die Performance einer Website besser verstehen können. Auf den ersten Blick schien das eine gute Idee zu sein, doch in letzter Zeit hat sich gezeigt, dass die vielen verschiedenen Tools mit jeweils eigenen Empfehlungen bei den Nutzern nur für Verwirrung sorgten.

Google hat beschlossen, diese Missverständnisse auszuräumen, und im November 2018 erhielt Google PageSpeed Insights ein umfangreiches Update. Bis dahin analysierte das Tool PageSpeed Insights die Performance einer Seite auf Desktop- und Mobilgeräten und gab Empfehlungen, wie Sie Ihre Seite verbessern können.

Das neue PageSpeed Insights

Lighthouse ist ein Open-Source-Tool, das personalisierte Empfehlungen zur Verbesserung Ihrer Website in Bezug auf Performance, Barrierefreiheit und weitere Praktiken liefert. Seit November nutzt PageSpeed Insights Lighthouse als Analyse-Engine. Mit diesem Update hat Google die Verwirrung verringert und bietet zudem viele neue Empfehlungen, wie sich die Geschwindigkeit einer Website verbessern lässt. Das bedeutet: Google bewertet Ihre Website nicht mehr nur danach, was Sie zu ihrer Verbesserung tun können, sondern auch nach ihrer tatsächlichen Performance.

Welche Informationen liefert PageSpeed Insights ab jetzt?

Labordaten.
PageSpeed Insights simuliert mit Lighthouse, wie ein Mobilgerät die Seite lädt. Anschließend fasst das Tool die Leistungswerte zusammen und vergibt einen Performance-Wert von 0 bis 100. Die Werte werden in drei Stufen eingeteilt: Ein Wert von 90 oder höher gilt als schnell, 50 bis 90 als durchschnittlich und unter 50 als langsam.

Felddaten.
Die Daten basieren auf einer täglich aktualisierten Version des Chrome User Experience Report. Die Werte hier können von denen im Abschnitt mit den Labordaten abweichen, da sie ein breites Spektrum an Bedingungen und Geräten im realen Netz der Chrome-Nutzer erfassen.

Möglichkeiten.
Das sind die Vorschläge von PageSpeed Insights, wie sich die Performance einer Seite verbessern lässt und wie schnell die Seite dann geladen wird.

Diagnose.
Liefert zusätzliche Informationen darüber, inwieweit eine Seite die Best Practices der Website-Entwicklung einhält.

Bestandene Audits.
Zeigt die Audits an, die die Seite bestanden hat.

Testen Sie Ihre Website mit PageSpeed Insights und finden Sie heraus, wie Google Sie sieht. Das Testergebnis bezieht sich nicht nur auf die Performance der Website, sondern auch auf ihre Qualität.

Hier sind einige Empfehlungen von PageSpeed Insights, die sich mit unseren Modulen umsetzen lassen.

WebP-Generator-Modul

Wenn nach dem Test Ihrer Website die folgende Empfehlung erscheint, braucht Ihre Website das WebP-Generator-Modul.

Bilder in modernen Formaten bereitstellen

Installieren Sie das Modul „WebP-Generator“, mit dem Sie die Bilder Ihrer Website in einem von Google empfohlenen Format neu generieren können (dieses Format heißt WebP). Wenn Sie Bilder mit diesem Modul generieren, verringert sich außerdem ihre Größe um bis zu 30 % bei gleicher Qualität.

Sobald Sie Ihre Bilder mit dem WebP-Generator für PrestaShop generieren, werden Sie deutliche Verbesserungen bei der Geschwindigkeit Ihrer Website sehen, und Ihre Bilder behalten ihre ursprüngliche Qualität.

Das Modul bietet eine hervorragende verlustfreie Komprimierung der Bilder Ihrer Website und wird empfohlen, um Ihren Onlineshop zu beschleunigen. Es ist viel effizienter, als Ihre Bilder mit dem Standard-Bildgenerator von PrestaShop zu erzeugen, arbeitet fehlerfrei, und Sie können den Fortschritt des gesamten Vorgangs verfolgen.

Wenn Sie Bilder mit diesem Modul generieren, wird Speicherplatz auf dem Server frei, und die Seiten Ihrer Website laden schneller. Google wird die mit diesem Modul generierten Bilder zu schätzen wissen, und Sie können ein besseres Ranking in der Google-Suche erreichen.

Progressive-Web-App-Modul

Wenn dieser Hinweis erscheint, brauchen Sie auf jeden Fall das Progressive-Web-App-Modul.

Schnell und zuverlässig

Das Modul ist eine Lösung, um Webseiten schneller zu laden. Es sorgt dafür, dass Ihre Website auch bei einer langsamen Internetverbindung oder sogar ganz ohne Internetverbindung erreichbar ist. PWAs verbinden die Flexibilität des Webs mit der Nutzererfahrung einer nativen App. Wie Sie sehen, wird dieses Modul sogar von Google empfohlen und ist ein wichtiger Faktor für das Ranking in der Google-Suche.

Sobald dieses Modul eingerichtet ist, wird die Performance insgesamt besser, und Nutzer können auf ihren Mobilgeräten ein Symbol und eine Verknüpfung zur Website anlegen und so schneller zu Ihren Produkten gelangen.

HTTP2-Web-Push-Modul

Nach den neuen Empfehlungen darf das HTTP2-Web-Push-Modul auf Ihrer Website nicht fehlen.

HTTP2 Web Push

Mit dem HTTP2-Web-Push-Modul bleibt die Verbindung zwischen Website und Server durchgehend offen. Das ist für die Seitengeschwindigkeit sehr wichtig. Außerdem steht dann „Server Push“ zur Verfügung: Der Server erkennt, dass das HTML weitere Daten benötigt, und sendet sie automatisch.

Critical-CSS-Modul

Ressourcen beseitigen, die das Rendering blockieren Nicht verwendetes CSS entfernen

Wir empfehlen dieses Modul, weil es die Zeit bis zum „First Contentful Paint“ verkürzt, die derzeit bei 6,6 Sekunden liegt. Ohne dieses Modul werden bei jeder Interaktion eines Nutzers mit Ihrer Website alle CSS-Regeln „durchsucht“ und geladen, auch die, die auf der Website oder auf der jeweiligen Seite gar nicht verwendet werden. Dieses Modul sortiert die CSS-Regeln und führt nur die benötigten aus, wodurch sich die Ladezeit verkürzt.

Lazy-Load-Modul

Nicht sichtbare Bilder aufschieben

LazyLoad ist ein flexibles Skript, das die Website beschleunigt, indem es Bilder erst lädt, wenn sie in den sichtbaren Bereich gelangen.

Image-SRC-Set-Modul

Bilder richtig dimensionieren

Wir empfehlen Image SRC set, damit Bilder auf allen Geräten optimiert sind, auch auf Mobilgeräten. Konkret heißt das: Die Bilder, die beim Aufruf der Website auf einem Mobilgerät geladen werden, sind andere und kleinere als die meist größeren Bilder, die auf dem Desktop geladen werden. (Bitte achten Sie darauf, dass auf dem Server genügend Speicherplatz vorhanden ist, da für verschiedene Auflösungen mehrere Versionen der Bilder erzeugt werden.)

Geschwindigkeit ist nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren.

Wie oben erwähnt, bleibt die Geschwindigkeit einer Website ein Eckpfeiler für das Ranking in der Google-Suche. Die Geschwindigkeitsoptimierung ist nicht nur für das Google-Ranking wichtig, sondern verbessert auch die Nutzererfahrung und die Conversion-Raten Ihres Onlineshops.

Die Optimierung der Performance sollte immer Priorität haben, vor allem bei so viel Konkurrenz im Internet. Sie bringt Ihnen viele messbare geschäftliche Vorteile und steigert zugleich die Effizienz Ihrer Website. So steigt die Zahl der Besucher, die Sie dann zu Newsletter-Abonnenten, Lesern und natürlich zahlenden Kunden machen können.

Wenn Sie einen Onlineshop wollen, der mit voller Leistung arbeitet, ist die Optimierung der Seiten unerlässlich. Sie und Ihre Kunden werden mit den Vorteilen sehr zufrieden sein.

Denken Sie an den Motorsport: Jedes Jahr verbessert jeder Teilnehmer sein Auto, um mit größeren Chancen um den Pokal zu kämpfen. Genau das passiert im E-Commerce. Sie müssen immer versuchen, den ersten Platz zu erreichen. Warten Sie nicht, bis alle Mitbewerber Sie überholt haben. Testen Sie Ihre Website und scheuen Sie sich nicht, um Rat und fachkundige Hilfe zu bitten.

Bei der Optimierung der Seitengeschwindigkeit reicht es nicht, allgemeine Dinge wie die Neugenerierung der Bilder oder einen Serverwechsel zu verbessern. Die Geschwindigkeitsoptimierung ist komplexer geworden. Vieles muss von Programmierern mit Erfahrung auf diesem Gebiet erledigt werden. Wenn Sie die Geschwindigkeit Ihrer Website optimieren möchten, ist eines der wichtigsten Dinge, das richtige Team dafür zu wählen.

Ablauf der Google-PageSpeed-Optimierung

Wie bereits erwähnt, ist die Geschwindigkeitsoptimierung kein allgemeiner Prozess mehr: Jede Website sollte einzeln analysiert werden, und die Empfehlungen müssen auf jede Website zugeschnitten sein.

Neben den neuen Anforderungen, die PageSpeed Insights nennt, etwa die Minifizierung von HTML, CSS und JavaScript, das Entfernen von nicht verwendetem CSS usw., sollte die Neugenerierung der Bilder mit der neuesten Technologie erfolgen. Bei der Neugenerierung von Bildern empfiehlt Google, Bilder im WebP-Format zu erzeugen. Derzeit sind wir das einzige Unternehmen weltweit, das ein Modul für die PrestaShop-Plattform entwickelt hat, das Produktbilder im WebP-Format erzeugen kann.

Wir gehören zu den besten Teams für die Optimierung einer Website. Testen Sie die Website mit dem Tool PageSpeed Insights von Google, und wenn Sie mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team hilft Ihnen gern, Ihre Geschwindigkeit zu verbessern. Dank unserer Erfahrung in der Optimierung können wir die Ladezeit eines PrestaShop-Shops auf unter 3 Sekunden senken. Anders als andere Unternehmen bieten wir nicht nur ein Audit der Website an, sondern greifen auch technisch ein, um die Probleme zu lösen.

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